Rhabarber-Wölkchen {Tartlet / Baiser / Quark / Rhabarber}

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Endlich ist er wieder da: Rhabarber! Pur sind wir zwar noch keine Freunde geworden, aber mit ein paar Begleitern kann ich mir den Frühling inzwischen nicht mehr ohne Rhabarber vorstellen. Diese kleinen Tartlets sind ein wunderbarer Einstieg in die Saison: knusprig süßer Boden, fruchtig herbes Rhabarber-Kompott, wahlweise mit Erdbeeren versüßt, locker sahnige Quarkcreme und süße Baisers - ich glaub ich bin auf Wolkesieben. 

Da fällt auch die Rückkehr aus dem Urlaub in den Alltag gar nicht mehr schwer! 

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Zutaten für die Tartlets

  • 200g Mehl
  • 100g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 100g Butter
  • 1/2 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Rhabarber-Kompott

  • 3-4 Stangen Rhabarber
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote

Zutaten für die Quark-Creme

  • 200g Quark Magerstufe
  • 2 EL Reissirup
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 100ml Schlagsahne
  • 1Tl San Apart

Zutaten für das Baiser

  • 2 Eiweiß
  • 100g feiner Zucker

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Boden rasch einen Mürbeteig zubereiten. Dazu das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, die Butter schmelzen und mit dem Zucker separat verrühren. Das halbe Ei unter die Butter rühren und alles zum Mehl schütten. Mit den Händen rasch einen glatten Teig herstellen und diesen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Tartlet-Blech für 12 Tartlets vorbereiten. Den Boden ca. 3-4mm dünn ausrollen, Kreise in der Größe der Tartlets ausstechen und die Formen damit auslegen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den übrigen Teig anderweitig verwenden. 

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Für das Kompott den Rhabarber putzen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker in einem Topf aufkochen und auf mittlerer Flamme weiterköcheln bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Das Kompott auf die Tartlet-Formen verteilen und die Tartlets für ca. 12-15 Minuten im Ofen backen. Der Rand der Formen sollte goldbraun sein. Die Tartlets zuerst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen

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Für die Quarkcreme die Sahne steif schlagen und alle übrigen Zutaten verrühren. Die Schlagsahne unterheben und die Creme in einen Spritzbeutel füllen. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank lagern.

Den Backofen aus 90°C Umluft vorheizen. Die Eiweiße in der Küchenmaschine zu steifem Schnee schlagen. Den Zucker einrieseln lassen, sobald die Eiweißmasse luftig und weißlich wird. Den Schnee sehr steif schlagen, mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben und mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Den Baiser im Backofen für ca. 2 Stunden trocknen.

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Schauen sie nicht köstlich aus, diese kleinen Schönheiten? Ich bin ganz verliebt und werde sie heute bestimmt nicht zum letzten Mal backen. Alternativ kann statt des Rhabarbers auch anderes säuerliches Obst für dieses Rezept verwendet werden. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit. 

Eure Tine

ZeitfürKuchen goes Häagen-Dazs

Vor einigen Wochen bin ich beim Rumstöbern auf dem Blog „Klitzeklein“ der wunderbaren Daniela auf einen Wettbewerb gestoßen: Häagen-Dazs sucht „Genussbotschafter“ für seine Eiscreme und ruft dazu auf, ein Dessert mit einer Eiscreme-Sorte von Häagen-Dazs zu kreieren. Dabei kann man, ganz nebenbei, auch noch einen Kühlschrank gewinnen. Sofort war ich Feuer und Flamme und habe mich nach etwas hin und her, die Vielfalt der Eissorten bietet schließlich grenzenlose Möglichkeiten, für ein Duett aus süßem und salzigem Karamell entschieden.

Dafür kombiniere ich ein kleines Tartlet, das mit salzigem Pekannuss-Karamell gefüllt wird, mit der Dulce De Leche Eiscreme von Häagen-Dazs. Ja, ganz richtig gelesen, die Karamellfüllung habe ich mit Fleur de Sel gewürzt, um dem Ganzen so eine besondere Note verliehen. Nicht immer, es gibt definitiv Ausnahmen, aber meistens bin ich ein großer Fan der Kombination von süß und salzig! Ihr müsst das unbedingt mal ausprobieren. Eine Beschreibung meines Desserts gibt es unter folgendem Link https://apps.facebook.com/nichts-ist-wie-dazs/?id=120 und ein bisschen ausführlicher im Folgenden.

Vielen Dank an dieser Stelle auch all denjenigen von euch, die mich bei dem Wettbewerb unterstützt haben - ihr seid toll!! Ich habe mich riesig gefreut und freue mich auch weiterhin über viele „shares“!! (Ihr unterstützt das Rezept und ZeitfürKuchen, wenn ihr auf die Facebook, Twitter oder Pinterest-Buttons unterhalb des Fotos auf der Facebook-Seite von Häagen-Dazs - Link siehe oben - klickt.)  

Genug der Vorrede … ran an den Karamell! Für 8-9 Törtchen – die unbedingt frisch verzehrt werden sollten – braucht ihr folgendes:

Zutaten

  • 150g Weizenmehl (Typ 405)
  • 100g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 100g gehackte Pekannuss-Kerne
  • 100g weißer Zucker
  • 75g Schlagsahne
  • 25g Honig
  • ¼  – ½ TL Fleur de Sel
  • 50g Zucker
  • 35g Schlagsahne
  • ca. 2 Pint Dulce De Leche Eiscreme von Häagen-Dazs

Zubereitung

Wie eigentlich immer beginne ich mit dem Mürbeteig. Im Rezept ist Weizenmehl (Typ 405) angegeben, aber ihr könnt auch 1/3 Weizenmehl (Typ 405) und 2/3 Vollkornmehl verwenden. Dieses also mit der kalten Butter, dem Eigelb und der Prise Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten. Dabei benutzte ich fast nie meine Küchenmaschine, denn in diesem seltenen Fall geht es mit den Händen schneller und sorgfältiger, wie ich finde. Der Teig darf sich in Frischhaltefolie gewickelt von der Anstrengung für ca. 30 Minuten im Kühlschrank erholen. Derweil bereite ich 9 Mulden eines Muffinblechs vor, indem ich sie mit etwas Butter oder Backtrennspray einfette. Die Zutaten für den Karamell abwiegen und zur Seite stellen.

Den Teig nach seiner Ruhepause auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem leicht bemehlten Nudelholz dünn ausrollen, Kreise von ca. 11cm Durchmesser ausstechen und die vorbereiteten Mulden des Muffinblechs damit auslegen. Der Backofen darf jetzt schon mal auf 160° Umluft vorheizen.

Nun gebe ich 100g Zucker in einen Topf, stelle den Herd auf mittlere Hitze und warte darauf, dass er schmilzt. Man sollte den Zucker so lange es geht in Ruhe (aber niemals alleine) lassen und erst ein bisschen rühren, wenn er beginnt goldbraun zu werden. Meist schmilzt der Zuckerberg nicht vollständig, so dass es ab diesem Zeitpunkt sinnvoll ist, ein wenig zu rühren. Wenn mein Zucker also so weit ist, gebe ich die gehackten Pekannüsse in den Topf und vermische sie gründlich mit dem geschmolzenen Zucker. Unter ständigem Rühren und nur noch bei mittlerer Hitze lasse ich alles einige Minuten rösten. Dann gebe ich nach und nach die 75g Sahne dazu. Leider gibt’s noch keine Rühr-Pause! Zum Schluss füge ich den Honig zu der Masse und lasse sie solange weiter köcheln, bis sich der karamellisierte Zucker wieder gelöst hat. Der Karamell sollte eine cremige Konsistenz haben. Der Topf kommt vom Herd und nun füge ich ¼ - ½ TL Fleur de Sel dazu. Das Salz gründlich untermischen und die Masse probieren – vorsichtig, sie ist noch sehr heiß! Man sollte mit etwas weniger Salz beginnen und kann nach einer ersten Kostprobe bei Bedarf nachsalzen. Mir schmeckt der Karamell am besten, wenn die Salznote deutlich, aber nicht zu dominant ist.

Die Karamellmasse in die Tartlets füllen, glatt streichen und für ca. 25 Minuten im Ofen backen. Nach Ende der Backzeit und wenn der Teig schön goldbraun ist, das Muffinblech aus dem Ofen holen und die Tartlets kurz im Blech auskühlen lassen. Dann zwischen Blech und Törtchen mit einem dünnen Messer entlang fahren, um die Törtchen aus dem Blech zu lösen.

Aus dem verbleibenden Zucker mit der Sahne eine Karamell-Sauce zubereiten. Dafür den Zucker, wie oben beschrieben, in einem Topf schmelzen lassen. Auch hier lasse ich den Zucker so lange wie möglich in Ruhe und beginne erst zu rühren, wenn er flüssig wird und Farbe nimmt. Wenn der Zucker vollständig geschmolzen und goldbraun ist, gebe ich nach und nach die Sahne dazu. Die Sauce auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen und schon ist die Köstlichkeit fertig. Die Karamell-Sauce für einige Minuten abkühlen lassen und sie dann zusammen mit den Tartlets und der Eiscreme anrichten. Nach Belieben mit verbliebenen Pekannusskernen und anderen Leckereien garnieren.

Guten Appetit, viel Freude beim Nachbacken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!


Noch ein kleiner Tipp:
Falls ihr Tartlets übrig habt, halten die sich luftdicht in einer Dose verpackt noch ein paar Tage. Dadurch wird der Karamell jedoch relativ fest. Wenn ihr die Tartlets kurz vor dem Servieren für ca. 30 Sekunden bei voller Leistung in die Mikrowelle stellt, wird der Karamell wieder herrlich weich und cremig. Dann die Eiscreme dazu….hmmm und noch einmal ein feines Dessert genießen!